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Mainfeuer - " Mein Feuer" VÖ: 20. Oktober 2018
Hinzugefügt am: 29.10.2018 01:04
Bearbeitet am: 30.10.2018 10:37

Das Debütalbum von Mainfeuer aus Hanau, welche sich im Januar 2016 gegründet haben.

Eine Band, welche sich in keine Sparte drücken lässt, die vier haben einfach Bock auf Rock.

Bandbesetzung:
Dominique Sachs (Bomme) – Gesang und Gitarre
Sebastian Puschner (Puschi) – Schlagzeug
André Megow (Mecke) – Gitarre
Markus Abt – Bass

Tracklist:

  1. Auf die Bühne
  2. Nimm mit was geht
  3. Liegt's an mir
  4. Letzte Runde
  5. Generation Fehlfunktion
  6. Mehr Bier
  7. Steig ein
  8. Neuer Tag
  9. Dieser Ort
  10. Wir gegen die Zeit

 

Schon der erste Song „Auf die Bühne“ macht Lust auf mehr. Er rockt ordentlich los und ist Partyrock pur. Die Jungs haben Bock auf Rock, ordentlich abzufeiern und die Bühne zu rocken.

Rockig geht es auch mit dem zweiten Stück weiter. „Nimm mit was geht“ ist ein kleines Resümee; etwas was wohl jeder kennt, wenn man mal wieder ein Jahr älter geworden ist und darüber nachdenkt, was man erlebt hat und was man erleben wollte. Aber egal, wie es gelaufen ist, bereue nichts und ändere was du ändern willst.

„Liegt's an mir“ - diese Frage hat sich wohl auch schon jeder einmal gestellt. Es ist halt manchmal so, wenn sich zwei Menschen auseinander gelebt haben. Wenn es nur noch Streit gibt und der Punkt in einer Beziehung erreicht ist, an dem man merkt, es geht nicht mehr.

Zwei Freunde, die sich nach langer Zeit in ihrer alten Stammkneipe treffen und sich von ihrem Leben erzählen: der Eine war viel auf Reisen, der Andere ist sesshaft geworden, mit Frau und Kindern. Aber doch ist es so, als wären sie nie wirklich voneinander getrennt gewesen. Das ist die Kerngeschichte im vierten Titel „Eine letzte Runde“. Ein eher ruhigerer Song., was, wie ich finde, aber zur Thematik bestens passt.
 

Ruhiger schließt sich auch „Generation Fehlfunktion“ an. Ein Lied über die heutige Besessenheit davon, alles von sich preiszugeben, bei Facebook, Twitter etc., und der Drang danach, immer mehr Freunde zu haben. Es geht darum, dass man seine Freiheit aufgegeben hat, ohne es zu merken. Denn mittlerweile weißjeder alles über dich.

„Mehr Bier“ ist ein klassischer Partysong, der ordentlich fetzt.Ein hoch aufs Feiern, Bier trinken und rocken. Es ist definitiv kein Lied für Spaßbremsen oder für Alkoholgegner.

In „Steig ein“ wird das Tempo wieder etwas zurückgenommen. Textlich beschrieben wird hier jemand, der in seinen Depressionen zu versinken droht. Doch es gibt da jemanden, der für ihn da ist, jemand der ihn aus diesem Loch rausholen will.

Mit „Neuer Tag“ sagen uns die Musiker, dass es Zeit ist, die Augen auf zumachen, um das Gute zu sehen. Aber auch den Feinden zu vergeben und einfach neu anzufangen.

„Dieser Ort“ ist kein geringerer als ihr Proberaum, ein Ort voll Träume und Gefühlsduselei, ein Vakuum des Friedens, wo sich die Jungs ihrer Musik völlig frei hingeben und alles andere vergessen können. All der Ärger, all der Stress, das spielt hier keine Rolle. 

Im letzten Track des Albums „Wir gegen die Zeit“ geht es darum, dass es für die Jungs zwar nicht immer leicht war, sie aber froh sind, den Weg gegangen zu sein. Denn jetzt machen sie das, worauf sie Bock haben: sie leben ihren Traum von der Musik!

Fazit:

Ein äußerst gelungenes Debüt, mit einer klaren Kaufempfehlung von uns!

Musikalisch und dramaturgisch können sich hier in der Tat manche etablierten Deutschrock-Bands etwas ablauschen. Vielseitig, tiefsinnig, unterhaltsam und für ein Debütalbum

und für zwei Jahre Band-Geschichte sehr sehr professionell und besonders. Das macht große Lust auf mehr, und uns große Lust, die Jungs vor Ort und live aufzusuchen...

Und hier bekommst Du: " Mein Feuer"  - Mainfeuer auf YouTube

Unter Feuer grüßt Euch Jessy (Redaktion-PSR)

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